Heilpflanzen, die Frauen gut tun

Schon lange Zeit setzt die Volksmedizin auf eine Reihe von Heilpflanzen, die bei Frauenbeschwerden eine Rolle spielen. Wer kennt ihn nicht, den Frauenmantel, der seinen Namen vom Schutzmantel der Muttergottes erhielt oder die altbewährte Schafgarbe?

Diese und weitere Frauenkräuter wie Beifuß, weiße Taubnessel und Johanniskraut wirken beruhigend bei Menstruationsstörungen und Prämenstruellem Syndrom.

Vielfach wird zur Geburtsvorbereitung empfohlen, einige Wochen vor dem errechneten Termin mehrmals täglich eine Tasse Frauenmanteltee zu trinken, um die Geburt zu erleichtern.

Für Beschwerden in den Wechseljahren, wie z. B. Schweißausbrüche empfiehlt sich lauwarmer Salbeitee. Salbei wirkt regulierend auf die Schweißdrüsen und kann so hilfreich sein bei übermäßigem Schwitzen.

Geben Stimmungsschwankungen in den Wechseljahren bewährt sich schon seit langem die kurmäßige Einnahme von Johanniskrautpräparaten, die stimmungsaufhellend wirken. Man sollte dabei berücksichtigen, dass Johanniskraut die Wirksamkeit von anderen Medikamenten, die gleichzeitig eingenommen werden, beeinflussen kann. Sprechen Sie deshalb mit einem Arzt über mögliche Wechselwirkungen.

In neuester Zeit wurde auch der Rotklee immer beliebter als Frauenmittel, da er regulierend auf die Hormonproduktion eingreift und Wechseljahrbeschwerden positiv beeinflusst.

Seit langem bewährt hat sich auch Soja. Da Asiatinnen sehr viel Sojaprodukte essen, leiden sie weniger an Problemen der Wechseljahre. Deshalb bitte regelmäßig Sojaprodukte wie Tofú, Sojamilch oder Sojasprossen in den Speiseplan einbauen.

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